Raumlüfter sorgen für saubere Luft und gesundes Klima im Raum. Sie finden hier alle Infos zur Wirkungsweise sowie Tipps zum Kauf sowie Hersteller, damit Sie Ihren passenden Raumlüfter finden.
Vielleicht haben Sie neben Raumlüfter auch bereits den Begriff Ionisator gelesen. Worin besteht der Unterscheid im Vergleich zwischen Ionisator und Raumlüfter?
Viele Raumlüfter haben zusätzlich einen so genannten Ionisator, der nicht nur die Luft reinigt und austauscht, sondern auch Erreger wie Bakterien durch negativ geladene
Ionen zu filtern versucht.
Raumlüfter sind vor allem dann sinnvoll, wenn sich Menschen mit Atemproblemen oder Allergien im Haushalt aufhalten. Werden Räume häufig benutzt, so werden Staub, Tierhaare und Pollen ständig aufgewirbelt. Die Luft ist also permanent voll von allergieauslösenden Substanzen. Straßenlärm, Feinstaub und der Gestank von Abgasen tragen dazu ihr nötiges bei.
Ein guter Raumlüfter filtert solchen Schmutz aus der Luft und führt diese gereinigt wieder an die Umgebung ab. Haare, Pollen und Staub bleiben im Filter des Raumlüfters zurück und können so einfach entsorgt werden.
Ein Raumlüfter tut aber auch in den Sommermonaten gute Dienste. Da die heiße Luft naturgemäß nach oben steigt, ist der obere Teil des Raumes meist warm und stickig, während es am Boden eher kühl ist. Um das Klima im gesamten Raum angenehm zur gestalten, wälzt der Raumlüfter die Luftschichten um. Er wird daher besonders gerne in Schlafzimmern verwendet.
Sehr gut funktioniert ein Raumlüfter auch in Verbindung mit einem Zimmerbrunnen. Durch den stetigen Fluss des Wassers wird die umgebende Luft befeuchtet, während der Raumlüfter dafür sorgt, dass stetig neue, trockene Luftmassen zugeführt werden. Trockene Luft ist oft ein Auslöser für schmerzende Nasenschleimhäute und Halsschmerzen.
Wie eingangs bereits erwähnt, tauschen Raumlüfter die Luft aus und filtern diese dabei. Dies verbessert die Luftqualität in Räumen, die aus verschiedenen Gründen häufig zu selten oder nicht richtig gelüftet werden. Hat der Raumlüfter zusätzlich einen Ionisator, kann dieser Raumfilter mit Hilfe von Ionen auch weitere Erreger aus der Raumluft filtern, was die Luftqualität weiter verbessert.
Raumlüfter machen daher insbesondere für Allergiker oder Kleinkinder Sinn. Ein Raumlüfter hilft darüber hinaus, auch bei sonstigen Atembeschwerden weiter. Natürlich verteten manche auch die Ansicht, zu saubere und sterile Bedingungen machen später anfälliger gegen Überreaktionen des Immunsystems auf normale Belastungen. Dennoch ist insbesondere die geregelte Luftfeuchtigkeit ein Argument für einen Raumlüfter. Daher setzen viele Kunden auf Raumlüfter mit Wärmetauscher bzw. Wärmerückgewinnung. Denn diese Raumlüfter sparen nicht nur Heizenergie, sondern helfen durch bessere Kontrolle der Lufttemperatur auch die Luftfeuchtigkeit zu reglen.
In der Regel hat jedes Gerät verschiedene Leistungsstufen. Läuft ein Raumlüfter häufig auf maximaler Leistung, wird dieser nicht lange halten. Motoren und Mechanik unterliegen in einer solchen Situation einer starken Belastung. Die Abnutzung ist fast drei mal so hoch und die Geräte gehen dementsprechend schnell kaputt.
Auch haben manche Raumlüfter einen relativ hohen Stromverbrauch. Dei häufigem Betrieb wird so ein Raumlüfter schnell zur Kostenfalle. Aber wie auch etwa Kühlschränke sind Raumlüfter in Energieeffizienzklassen eingeteilt. Die Energieeffizienzklasse A ist dabei besonders stromsparend. Eigenartigerweise sind die Geräte der Klasse A nicht zwangsläufig teurer, als Geräte die etwas verschwenderischer mit der Ressource Energie umgehen. Rechnet man diese Einsparung über Jahre hoch, wird schnell klar, dass man beim Kauf eines Raumlüfters nicht am falschen Ende sparen sollte.
Vor dem Kauf sollte man sich unbedingt darüber informieren, wie laut bzw. leise der gewünschte Raumlüfter ist. Denn das unterschätzt man häufig und auf Dauer droht auch ein leises Betriebsgeräusch eines Raumlüfters lästig zu werden. Produziert der Raumlüfter zu viel Lärm, so wird man ihn früher oder später nicht mehr einschalten und die Investition wäre verschwendetes Geld. Leise Raumlüfter sind kaum zu hören und lassen sich deshalb wunderbar in den häuslichen Alltag integrieren. Je besser ein Raumlüfter ist, desto geringer ist also seine Geräuschkulisse. Die durchschnittliche Zimmerlautstärke von 40 dB(A) sollte ein solches Gerät daher nicht überschreiten.
Zudem muss ein Raumlüfter eine bestimmte Größe haben, wenn er in weitläufigen Räumen eingesetzt werden soll. Zu kleine Raumlüfter würden die großen Massen an Luft einfach nicht bewältigen.
Aus Energieeffizienzgründen sind zunehmend Raumlüfter gefragt, die mit einem Wärmetauscher der warmen Abluft die Wärmeenergie entziehen und der kalten zugeführten Luft wieder zufügen. Diese (vereinfacht dargestellte) Art der Wärmerückgewinnung spart Heizenergie und hilft zusätzlich durch den Raumlüfter die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren.
Hat man Allergiker im Haus, so sollte der Raumlüfter über einen Ionisator verfügen. Das Gerät reichert die Luft dann mit negativen Ionen an, an denen Bakterien, Viren und sonstige Erreger hängen bleiben.
Grundsätzlich gilt, dass die Qualität der Geräte vor allem an den Garantieleistungen zur erkennen ist. Gibt der Hersteller eine lange Garantie auf sein Produkt, so ist man als Kunde in jedem Fall auf der sicheren Seite.
Bei jedem Raumlüfter ist es wichtig, dass der Luftfilter leicht zu wechseln ist. Ein bis zwei Handgriffe sollten dafür ausreichen. Dieser Filter hat die Aufgabe, die Luft im Raum von Staub und Pollen zu befreien. Bei guten Geräten reicht ein Wechsel alle zwei Jahre aus.
Wer gerne einen besseren Raumlüfter sucht, sollte auf drei weitere nützliche Funktion achten:
Eine Fernbedienung, eine Zeitschaltuhr und eine tagesabhängige Programmierbarkeit.
Die Tageseinstellungen sind vor allem für Büros wichtig, welche am Wochenende meist geschlossen sind. Ob es sich bei einem Geräte, um ein Standgeräte oder fest installiertes Wandgerät handelt, ist nicht unbedingt wichtig. Viel mehr muss darauf geachtet werden, dass ein Geräte die nötige Raumluftmenge auch verarbeiten kann bzw. sie umzuwelzen. Empfindliche Menschen sollten darüber hinaus auf einen eingebauten Ionisator achten. Dieser versetzt - wie bereits erklärt - die Luft mit negativ geladenen Ionen und befreit sie zum Teil von Bakterien und Viren.